Feriendorf Vatteröder Teich
Vom Mansfeld-Kombinat zum Lost Place
Das Areal am Vatteröder Teich im Mansfelder Land (Sachsen-Anhalt) entstand ab den 1950er Jahren als zentrales Naherholungsgebiet für die Beschäftigten des Mansfeld-Kombinats „Wilhelm Pieck“. In den 1960er und 70er Jahren wurde die Anlage um zahlreiche Bungalows, eine Gaststätte mit Bowlingbahn und eine markante Freilichtbühne erweitert.
Nach der Wende wurde das Feriendorf privatisiert und saniert, geriet jedoch zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Seit 2020 ruht der reguläre Betrieb vollständig, nachdem der Landkreis die Nutzung der Gebäude aufgrund gravierender Brandschutzmängel untersagt hatte. Das Gelände entwickelte sich in dieser Zeit zu einem bekannten „Lost Place“.