Flugplatz

Historische Meilensteine

NS-Zeit (1936–1945)

Der Fliegerhorst wurde 1936 fertiggestellt und diente zunächst als Jagdfliegerschule. In den letzten Kriegsjahren wurde Zerbst zu einem der weltweit ersten Standorte, von denen aus Düsenjäger des Typs Messerschmitt Me 262 zu Einsätzen starteten.

Sowjetische Nutzung (1945–1992)

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Rote Armee (GSSD) das Areal. Die Startbahn wurde massiv auf 2.400 Meter verlängert, um moderne MiG-Abfangjäger aufzunehmen. Der Platz war fast 47 Jahre lang eine zentrale Garnison der sowjetischen Luftstreitkräfte in Deutschland. Nach dem Abzug der russischen Truppen im Jahr 1992 blieb ein riesiges Areal mit Bunkern, Hangars und Wohnkasernen zurück, das heute ein beliebtes Ziel für Urbexer und Lost-Place-Fotografen ist.