Kaserne Forst Zinna

Die Kaserne Forst Zinna bei Jüterbog in Brandenburg zählt heute zu den bekanntesten Lost Places im Osten Deutschlands. Das Areal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit der deutschen Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft ist.

Historische Etappen

  • 1934 – 1945: Errichtung als „Adolf-Hitler-Lager“. Es diente vor allem der Ausbildung von Beobachtungs-Abteilungen und war Geburtsstätte der ersten Sturmgeschütz-Einheiten der Wehrmacht.
  • 1945 – 1994: Nutzung durch die Sowjetarmee (GSSD). In dieser Zeit wurde das Gelände massiv ausgebaut, unter anderem für die 118. Panzer-Ausbildungsbrigade. Zeitweise lebten hier über 10.000 Soldaten.
  • Das Unglück von 1988: International bekannt wurde der Standort durch das schwere Zugunglück von Forst Zinna, bei dem ein Schnellzug mit einem sowjetischen Panzer kollidierte.